CSD 2016 – Wir sind dabei!

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Auch in diesem Jahr werden wir uns als Jusos am Dresdner CSD beteiligen. Zusammen mit den Schwusos und der Dresdner SPD sind wir ab Freitagnachmittag  und den kompletten Samstag beim Straßenfest auf dem Altmarkt präsent. Nicht zuletzt haben wir einen eigenen CSD-Wagen, der ab 12 Uhr am Umzug durch die Altstadt und die Neustadt teilnehmen wird. Lohnt sich also vorbeizukommen!

24. Mai: Diskussion zur Zukunft des DVB-Nachtverkehrs

Banner Nachtverkehr 2

Dienstag, 24. Mai, 19 Uhr – Die Genossenschaft (Prießnitzstr. 20)

Wer kennt es nicht? Samstagnacht, es ist halb drei, man hat einmal nicht auf die Uhr geschaut und schon ist die anvisierte Bahn weg und man darf 70 Minuten auf die nächstfolgende warten. Sehr ärgerlich, besonders wenn der Abend schon etwas länger war.

Die Jusos Dresden wollen diese Problematik aufgreifen und laden zu einer Diskussion über die Zukunft des DVB-Nachtverkehrs ein. Zu Gast haben wir Andreas Hoppe, Leiter der DVB-Verkehrsplanung, und Hendrik Stalmann-Fischer, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion.

Im Kern soll es bei der Debatte um Möglichkeiten gehen, wie der Nachtverkehr insbesondere in den Wochenendnächten verdichtet werden kann. Bisher bieten die Verkehrsbetriebe bis etwa 1:45 Uhr einen Halbstundentakt an, der dann allerdings ausgedünnt wird und Wartezeiten bis zu 70 Minuten zur Folge hat.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

10. Mai: Jusos diskutieren über Inklusion an Sachsens Schulen

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Die Dresdner JungsozialistInnen laden am kommenden Dienstag (10.5.) ab 19 Uhr zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung über die Inklusion an sächsischen Schulen ein. Referentin ist die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Friedel. Sie ist seit Oktober 2015 bildungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und begleitet seitdem insbesondere den Weg zu einem neuen sächsischen Schulgesetz. Veranstaltungsort ist „Die Genossenschaft“ (Prießnitzstr. 20) in der Äußeren Neustadt.

Der SPD-Jugendverband möchte dabei unter anderem über die Umsetzung der seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention und die Verankerung der Inklusion im zweiten Entwurf des neuen Schulgesetzes debattieren.

„Sachsen hängt beim Thema Inklusion an Schulen noch immer zurück.“ so der Juso-Vorsitzende Stefan Engel. „Während der Inklusionsanteil in sächsischen Kitas über 80% beträgt, besuchen nur weniger als 30% der betroffenen Schülerinnen und Schüler die Sekundarstufe einer Regelschule. Damit Inklusion aber wirklich funktioniert, brauchen die Schulen mehr qualifiziertes Personal und ein klares Konzept. Auch durchdachte Diagnostikverfahren sind unabdingbar.“ so der Juso-Chef.

Die Jusos Dresden sind als Jugendorganisation der SPD mit etwa 350 Mitgliedern der größte politische Jugendverband in der Landeshauptstadt.

Juso-Hochschulgruppe: Neustadtrundgang mit Dresden Postkolonial

Freitag, 29. April, 17 Uhr – Start am Jorge-Gomondai-Platz

Zusammen mit Dresden Postkolonial wagen wir uns auf die kolonialen Spuren der Dresdner Neustadt und werfen einen Blick auf das postkoloniale Erbe in unserem Umfeld.

„Der Stadtrundgang erzählt die Geschichte von Orten, Gebäuden und Menschen und lädt dazu ein, aktuelle und alte Bilder von der „Fremde“ zu hinterfragen und dabei auch auf gesellschaftliche Phänomene wie Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit zu blicken.“ (http://dresden-postkolonial.de/stadtrundgang/)

Wir freuen uns sehr darauf, mit euch über die Bezugspunkte der Dresdner Neustadt zur deutschen Kolonialzeit zu diskutieren. Der Rundgang ist kostenlos, eine kleine Spende zur Unterstützung der Arbeit von Dresden Postkolonial könnt ihr aber gern bereithalten.

Erster Thesen-Tresen – neues Diskussionsformat der Jusos Dresden

Banner ThesentresenDonnerstag, 28. April 2016, 20 Uhr – Altes Wettbüro, Antonstraße 8

Ist Deutschland eigentlich eine Steueroase und wenn ja, wo sind dann die ganzen Palmen? Was ist zurzeit nur mit den Amerikanern los? Und warum ist Dresden so, wie es eben ist?

Fragen, auf die es viele Antworten mit noch mehr Wahrheiten gibt. Wir wollen über sie sprechen und debattieren, oder vielleicht auch über etwas ganz was anderes. Der Vorstoß des Islamischen Staats in Libyen zum Beispiel, oder die geplante WoBa der Stadt. Themen, die es wert sind gestreift und ausgiebig beleuchtet zu werden. Aber nicht wie sonst in einem fensterlosen Keller ohne Sonnenlicht, sondern gemütlich und formfrei bei einem Bier oder auch zwei (oder was ganz anderem), in der Kneipe nebenan. Liebe Leute, herzlich willkommen zum Thesen Tresen, zum ersten Mal am Donnerstag, 28.04, 20 Uhr im Alten Wettbüro.

Kommt vorbei, trinkt Eins mit und lasst uns mal wieder reden. Ohne Plan und ohne den Zwang, am Ende des Abends auf einen gemeinsamen Nenner kommen zu müssen. Vielleicht schreien wir uns an, vielleicht lösen wir aber auch den Nahost Konflikt. Alles ist möglich!

[25.4.] Regulierung statt Repression – Neue Wege in der Drogenpolitik?

Banner DrogenpolitikMontag, 25. April 2016, 19 Uhr – Die Genossenschaft (Prießnitzstr. 20)

+++ Diskussion mit Burkhard Blienert, drogenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Koordinator des Arbeitskreises Drogenpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und Kritiker der derzeitigen Verbotspolitik +++

Die Debatte über den Umgang mit bisher verbotenen Drogen hat nicht nur in Deutschland in letzter Zeit deutlich an Fahrt gewonnen. Die neue kanadische Regierung macht sich daran Cannabis auch zu Genusszwecken zu legalisieren. Und vom 19. bis 21. April trifft sich die UN-Vollversammlung erstmals seit 1998 zu einer Sondersitzung zum „Weltdrogenproblem“. Aber auch das deutsche Bundesgesundheitsministerium legte dieses Jahr einen Gesetzesentwurf vor, nach dem zumindest Krankenkassen verpflichtet werden, die Kosten für Medikamente auf Cannabisbasis zu erstatten. Klar scheint zu sein: Der bisherige „Krieg gegen die Drogen“ mit seinem Kriminalisierungsanatz hat weder die organisierte Kriminalität geschwächt, noch bei der Suchtproblematik Abhilfe geschaffen. Neue Lösungen müssen her!

Besonders die Legalisierung von Cannabis findet in der Politik immer mehr Unterstützer – auch die Jusos setzen sich dafür ein. Trotzdem stellt sich die ganz grundsätzliche Frage, wie der Umgang mit Rauschmitteln auch jenseits von Cannabis reguliert werden soll. Respektieren wir die Entscheidungsfreiheit jeder einzelnen Person oder stehen für uns gesundheitliche Risiken im Vordergrund? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren.

— gemeinsame Veranstaltung der Jusos Dresden mit der Juso-Hochschulgruppe —